6 einfache Dessertcremes die immer gluecklich machen – Kochen Leicht

6 einfache Dessertcremes die immer gluecklich machen

Hafssa By Hafssa Updated
6 einfache Dessertcremes die immer gluecklich machen

6 einfache Dessertcremes, die immer glücklich machen

Cremig geht einfach immer: Wenn es draußen kalt ist, die Familie zusammenkommt oder du dir selbst etwas Gutes tun willst, sind Gerichte mit einer sämigen, runden Textur pures Wohlfühlessen. Sie wirken festlich, gelingen oft unkomplizierter als gedacht – und machen alle am Tisch zufrieden.

6 einfache Dessertcremes die immer gluecklich machen

In diesem Übersichtsartikel bekommst du sechs Ideen, die sich wunderbar für gemütliche Abende eignen: vom knusprigen Braten über schnelle Pfannenklassiker bis zum geselligen Käsegenuss. Und zum Abschluss darf natürlich ein weihnachtliches Dessert im Glas nicht fehlen.

Die Rezepte sind so aufgebaut, dass du sie direkt nachkochen kannst – mit klaren Zutatenlisten, einfachen Schritten und alltagstauglichen Tipps.

1 Gänsebraten

Ein Gänsebraten ist der Inbegriff von Festessen: außen knusprig, innen saftig und dazu eine kräftige Soße. Mit ein paar Handgriffen wird daraus ein entspanntes Ofengericht, das Eindruck macht.

Zutaten (für 6 Personen)

  • 1 Gans, küchenfertig (ca. 4-5 kg)
  • 2-3 Äpfel
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1 Stück Sellerie (ca. 150 g)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Beifuß oder 1-2 TL getrockneter Beifuß
  • 2 TL Salz
  • 2 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 TL Majoran
  • 500-700 ml Geflügelfond oder Brühe
  • 200 ml Wasser (fürs Blech)
  • 2-3 EL Honig (optional für extra Knusperhaut)
  • 1-2 EL Speisestärke (zum Binden, optional)

Zubereitung Schritt für Schritt

  • Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Gans innen und außen trocken tupfen. Innen mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen.
  • Äpfel entkernen und grob würfeln. Zwiebeln grob würfeln. Beifuß dazugeben und alles mischen.
  • Gans mit Apfel-Zwiebel-Beifuß-Mischung füllen. Öffnung mit Küchengarn zubinden oder mit Holzspießen verschließen.
  • Möhren, Sellerie und Knoblauch grob schneiden und zusammen mit etwas Wasser in eine tiefe Fettpfanne oder ein Bräterblech geben.
  • Gans mit der Brust nach unten auf das Gemüse legen. Im Ofen 1,5 Stunden garen.
  • Gans wenden (Brust nach oben). Weitere 1,5-2 Stunden garen, dabei alle 30-40 Minuten mit austretendem Fett begießen oder etwas Fond nachgießen.
  • Für knusprige Haut die Temperatur am Ende auf 210-220 °C erhöhen und 15-25 Minuten bräunen lassen. Optional die Haut dünn mit Honig bestreichen.
  • Gans herausnehmen, 15-20 Minuten ruhen lassen.
  • Bratensatz entfetten (Fett abschöpfen), mit Fond lösen und 5-10 Minuten einkochen. Nach Wunsch mit Speisestärke leicht binden und abschmecken.

Tipps

  • Das Abschöpfen des Fetts macht die Soße deutlich feiner: kurz stehen lassen, Fett oben abnehmen, dann erst abschmecken.
  • Wenn die Haut zu schnell dunkel wird, locker mit Backpapier abdecken und erst zum Schluss kräftig bräunen.

Variationen/Hinweise

  • Füllung austauschen: Statt Apfel und Zwiebel passen auch Maronen und Birne sehr gut.
  • Wer es besonders aromatisch mag, gibt einen Schuss Apfelsaft oder einen Löffel Preiselbeeren in die Soße.

2 Entenbrust

Entenbrust ist festlich, aber überraschend schnell gemacht: außen kross, innen zartrosa. Eine fruchtige Soße rundet alles ab und schmeckt wie im Restaurant.

Zutaten (für 2-3 Personen)

  • 2 Entenbrüste mit Haut (je ca. 300-400 g)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1-2 TL getrockneter Thymian oder 2 Zweige Thymian
  • 1 Bio-Orange (Abrieb und Saft)
  • 1 Schalotte oder 1 kleine Zwiebel
  • 150 ml Geflügelfond oder Brühe
  • 80-120 ml Sahne
  • 1-2 TL Honig oder 1 TL Zucker
  • 1 TL Speisestärke (optional)
  • 1 EL Butter (optional)

Zubereitung Schritt für Schritt

  • Haut der Entenbrust rautenförmig einschneiden, dabei nicht ins Fleisch schneiden. Fleischseite salzen und pfeffern.
  • Entenbrust mit der Hautseite in eine kalte Pfanne legen (ohne zusätzliches Fett). Auf mittlere Hitze stellen und 8-12 Minuten auslassen, bis die Haut goldbraun ist. Fett vorsichtig abgießen (etwas für die Soße in der Pfanne lassen).
  • Entenbrust wenden und 2 Minuten auf der Fleischseite anbraten.
  • Backofen auf 160 °C vorheizen. Entenbrust auf ein Blech legen und 8-12 Minuten garziehen lassen (je nach Dicke). Danach 5-10 Minuten ruhen lassen.
  • Für die Soße Schalotte fein würfeln und im Bratensatz glasig anschwitzen. Honig/Zucker kurz karamellisieren.
  • Mit Orangensaft ablöschen, Fond zugeben, 5 Minuten einkochen. Sahne zugeben, mit Thymian und Orangenabrieb abschmecken.
  • Optional mit etwas in Wasser angerührter Speisestärke leicht binden. Zum Schluss nach Wunsch mit einem Stück Butter abrunden.
  • Entenbrust in Scheiben schneiden und mit Soße servieren.

Tipps

  • Die Pfanne wirklich kalt starten: So lässt die Haut gleichmäßig Fett und wird besonders knusprig.
  • Ruhen lassen ist Pflicht: Dann bleibt der Saft im Fleisch und die Scheiben werden zart.

Variationen/Hinweise

  • Statt Orange passt auch Sauerkirsche aus dem Glas (Saft zum Ablöschen nutzen).
  • Wer es herzhafter mag, ersetzt einen Teil der Sahne durch einen Löffel Crème fraîche oder Schmand.

3 Raclette

Raclette ist das unkomplizierteste Festessen der Welt: Jeder belegt nach Lust und Laune, und am Ende ist der Tisch voller glücklicher Gesichter. Mit ein paar cleveren Zutaten wird es abwechslungsreich, ohne zu stressen.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 800-1000 g Raclettekäse, in Scheiben
  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 250 g Champignons
  • 2 Paprika
  • 2 Zucchini
  • 2 rote Zwiebeln
  • 200 g Cornichons oder Gewürzgurken
  • 200 g Silberzwiebeln (optional)
  • 200 g Kirschtomaten
  • 200-300 g Schinken oder Rohschinken (optional)
  • 250 g Räucherlachs oder Lachsaufschnitt (optional)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver (edelsüß)
  • 200 g Schmand oder Crème fraîche
  • 2-3 EL Schnittlauch, fein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 1-2 TL Senf (optional)

Zubereitung Schritt für Schritt

  • Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, abgießen und warm halten. Alternativ als Pellkartoffeln servieren.
  • Gemüse putzen und in raclette-taugliche Stücke schneiden. Alles auf Platten anrichten.
  • Schmand mit Schnittlauch verrühren, mit Salz, Pfeffer und optional Knoblauch abschmecken. Für eine Senfcreme 1-2 TL Senf unterrühren.
  • Raclettegerät vorheizen. Pfännchen nach Wunsch belegen: Kartoffel, Gemüse, Schinken oder Lachs und oben Raclettekäse.
  • Pfännchen 5-8 Minuten überbacken, bis der Käse blubbert. Mit Gurken, Zwiebeln und Creme servieren.

Tipps

  • Wenn du es entspannter willst: Gemüse vorab kurz in der Pfanne anrösten, dann sind die Pfännchen schneller fertig.
  • Käse rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen: Zimmertemperatur schmilzt gleichmäßiger.

Variationen/Hinweise

  • Vegetarisch wird Raclette besonders gut mit Mais, Ananasstücken, Spinat oder gerösteten Walnüssen.
  • Für eine leichtere Creme Schmand zur Hälfte durch Joghurt ersetzen und kräftig würzen.

4 Käsefondue

Käsefondue ist pure Gemütlichkeit: Brot eintauchen, langsam genießen, zusammen sitzen. Entscheidend ist die richtige Hitze und ein Käse, der schön Fäden zieht, ohne zu klumpen.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 g Greyerzer (gerieben)
  • 400 g Emmentaler (gerieben)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 ml trockener Weißwein
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 2 TL Speisestärke
  • 2-3 EL Kirschwasser (optional)
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 kleines Baguette und 1 Bauernbrot (insgesamt ca. 700-900 g), gewürfelt
  • Optional zum Dippen: Birne, Trauben, kleine Kartoffeln

Zubereitung Schritt für Schritt

  • Brot in Würfel schneiden und etwas antrocknen lassen (dann hält es besser an der Gabel).
  • Caquelon oder schweren Topf mit der halbierten Knoblauchzehe ausreiben.
  • Weißwein mit Zitronensaft erwärmen (nicht kochen).
  • Käse nach und nach einrühren, dabei stetig rühren, bis alles geschmolzen ist.
  • Speisestärke mit Kirschwasser (oder einem Schluck Wasser) glatt rühren und in den Käse rühren. Kurz aufkochen lassen, bis das Fondue leicht andickt.
  • Mit Muskat und Pfeffer würzen. Auf dem Rechaud bei kleiner Flamme warm halten und regelmäßig rühren.

Tipps

  • Nicht zu heiß: Fondue soll sanft blubbern, sonst trennt sich das Fett leichter ab.
  • Käse immer frisch reiben: Dann schmilzt er gleichmäßiger als fertig geriebener.

Variationen/Hinweise

  • Für eine kräftigere Note einen Teil Emmentaler durch Bergkäse ersetzen.
  • Wer keinen Wein verwenden möchte, nimmt Brühe und einen zusätzlichen Spritzer Zitronensaft für die Balance.

5 Lachs im Blätterteig

Lachs im Blätterteig wirkt festlich, ist aber ein echter Ofen-Liebling: alles wird vorbereitet, wandert in den Ofen, und du hast Zeit für Gäste. Besonders gut wird er mit einer cremigen Füllung.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Rolle Blätterteig (ca. 275 g)
  • 600-700 g Lachsfilet (ohne Haut)
  • 300 g Blattspinat (frisch oder tiefgekühlt)
  • 1 kleine Zwiebel oder 2 Schalotten
  • 1 EL Butter oder Öl
  • 200 g Frischkäse
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Senf (optional)
  • 1 Ei (zum Bestreichen)
  • Optional: 1-2 EL Dill, fein gehackt

Zubereitung Schritt für Schritt

  • Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Blech mit Backpapier auslegen.
  • Spinat (falls tiefgekühlt) gut ausdrücken. Zwiebel fein würfeln und in Butter glasig dünsten, Spinat kurz mitdünsten. Abkühlen lassen.
  • Frischkäse mit Zitronenabrieb, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und optional Senf/Dill verrühren. Spinat unterheben.
  • Blätterteig ausrollen. In die Mitte eine Schicht Spinat-Frischkäse geben, Lachs darauflegen und leicht salzen/pfeffern. Restliche Creme obenauf streichen.
  • Teig einschlagen, Kanten gut andrücken. Naht nach unten aufs Blech legen.
  • Ei verquirlen, Teig damit bestreichen. Oberfläche nach Wunsch leicht einschneiden (nur oberflächlich).
  • 25-35 Minuten backen, bis der Blätterteig goldbraun ist. 5-10 Minuten ruhen lassen, dann schneiden.

Tipps

  • Die Füllung muss abgekühlt sein, sonst weicht der Teig schneller durch.
  • Wenn der Lachs sehr dick ist: lieber halbieren oder die Garzeit etwas verlängern, aber bei Bedarf am Ende abdecken, damit der Teig nicht zu dunkel wird.

Variationen/Hinweise

  • Statt Spinat passen auch Lauch oder Mangold (kurz gedünstet und gut abgetropft).
  • Für eine würzigere Creme 1-2 TL Meerrettich unter den Frischkäse rühren.

6 Weihnachtliches Dessert im Glas

Dieses Dessert im Glas ist mein Lieblingsabschluss für festliche Menüs: cremig, fruchtig, duftend nach Gewürzen – und perfekt zum Vorbereiten. Genau das Richtige, wenn nach dem Essen alle nur noch genießen wollen.

Zutaten (für 6 Gläser)

  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Magerquark
  • 250 ml Sahne
  • 60-90 g Puderzucker (nach Geschmack)
  • 1 TL Vanille (Vanillemark oder Vanillezucker)
  • 1 Bio-Orange (Abrieb und 2-3 EL Saft)
  • 250-300 g Schattenmorellen oder Beeren (frisch oder aus dem Glas, gut abgetropft)
  • 8-10 Spekulatius (oder anderes Gewürzgebäck), grob zerbröselt
  • 1 TL Zimt
  • Optional: 2-3 EL gehackte Nüsse (zum Beispiel Mandeln oder Haselnüsse)

Zubereitung Schritt für Schritt

  • Sahne steif schlagen.
  • Mascarpone, Quark, Puderzucker, Vanille, Orangenabrieb und 2-3 EL Orangensaft glatt rühren.
  • Sahne vorsichtig unterheben, bis eine luftige Creme entsteht.
  • In Gläser schichten: erst Gebäckbrösel, dann Creme, dann Früchte, dann wieder Creme. Mit Zimt und optional Nüssen toppen.
  • Mindestens 2 Stunden kalt stellen, damit sich alles verbindet.

Tipps

  • Für eine saubere Optik: Creme in einen Gefrierbeutel füllen, Ecke abschneiden und ins Glas spritzen.
  • Wenn du das Dessert am Vortag machst, das Gebäck besser erst kurz vor dem Servieren obenauf geben, damit es knusprig bleibt.

Variationen/Hinweise

  • Für eine leichtere Version Mascarpone zur Hälfte durch Quark ersetzen und die Sahne etwas reduzieren.
  • Statt Spekulatius funktionieren auch Lebkuchenbrösel oder geröstete Mandelblättchen als knusprige Schicht.